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Verlustkatalog des Berliner Musikinstrumenten-Museums

Das Berliner Musikinstrumenten-Museum, eine der weltweit ältesten und bedeutendsten Sammlungen seiner Art, hat wie viele andere Berliner Museen zahlreiche Kriegsverluste zu beklagen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte nur etwa ein Viertel des ursprünglichen Bestands von insgesamt rund 4000 Objekten gesichert werden. 1992 gelangte das historische Akzessionsbuch glücklicherweise wieder in den Besitz des Musikinstrumenten-Museums. Zudem erhielt das Staatliche Institut für Musikforschung umfangreiches Schrift- und Archivgut seiner Vorgängerinstitutionen zurück. Mit Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz konnten dann in den Jahren 2013 bis 2015 zahlreiche Quellen und umfangreiche historische Materialien ausgewertet sowie weitere Untersuchungen und eingehende Nachforschungen zu den Kriegsverlusten angestellt werden. Die Publikation der Kriegsverluste des Berliner Musikinstrumenten-Museums erfolgt in drei Bänden, welche neben der eingehenden Dokumentation der verloren gegangenen Objekte und deren Provenienzen zudem die Geschichte der Sammlung von 1888 bis 1945 nachzeichnet. Zahlreiche historische Manuskripte, Skizzen, Zeichnungen und Fotografien dienen der Identifikation des bis heute nicht auffindbaren Bestands. Die Autorschaft der drei Bände haben Christopher Li, Gabriele Groll und Heike Fricke übernommen; alle drei haben sich über Jahre hinweg intensiv und kenntnisreich mit dem Sammlungsbestand des Berliner Musikinstrumenten-Museums befasst. Ergänzend zur Druckfassung lassen sich im Rahmen der vorliegenden Online-Veröffentlichung alle Katalogeinträge und das gesamte ergänzende Bildmaterial bequem recherchieren und mit weiteren Datenbanken abgleichen.

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