Experimentalkonzert
Mit dem Alte-Musik-Ensemble "The Late Train" Musik von Merula bis Bach live in zwei Konzertsälen erleben: Präsenz des Ensembles versus Audio- und Videoübertragung. Das Publikum wechselt in der Pause den Saal.
Hintergrund und Ablauf
Es erklingen Werke von Matthew Locke, Georg Philipp Telemann, Tarquinio Merula, Steffan Nau, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bach, Marco Uccellini, Girolamo Alessandro Frescobaldi, Alessandro Stradella, Andrea Falconieri und anderen. Das Experimentalkonzert ist eine Kooperationsveranstaltung des Staatlichen Instituts für Musikforschung und des Fachgebiets Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin.
Zum Ensemble
The Late Train
Als Teil eines Forschungsprojekts soll das Experimentalkonzert über mögliche ästhetische Gewinne und Verluste verschiedener Konzertsituationen Aufschluss geben. Die Konzertbesucher:innen werden daher den Sälen zufällig zugeteilt (Paare, Familien und Kleingruppen dürfen natürlich zusammenbleiben), wechseln in der Pause den Saal und sind gebeten, durch das Ausfüllen von Fragebogen am Experiment teilzunehmen. Teilnehmende erhalten eine Ermäßigung des Eintrittspreises.
Das Berliner Alte Musik-Ensemble The Late Train nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Musik der späten Renaissance bis zur frühen Klassik. Die Musikerinnen interessieren sich vor allem für historische und freie Improvisation, zeitgenössische und elektronische Musik. Sie wählen ihre Konzertprogramme so aus, dass ihre Aufführungen für das Publikum einzigartige Erlebnisse sind. In ihrem Ansatz zur Musikgestaltung versuchen sie, aus jedem Stück "ihr eigenes" zu machen, indem sie mit Affekten und Spieltechniken experimentieren, immer auf der Suche nach neuen Klangfarben und manchmal bis an die Grenzen gehend.
Semion Gurevich, Barockvioline, Barockbratsche
Julia Herzog, Blockflöten
Agnieszka Skorupa, Cembalo
Chia-Hua Chiang, Barockcello
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